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Ratgeber

Essigwasser hilft bei unansehnlichen Kalkrändern

Kalkablagerungen machen nicht nur der Waschmaschine und dem Geschirrspüler zu schaffen, sondern auch der Mischbatterie. Mal tröpfelt die Brause nur noch oder das Wasser aus dem Hahn fließt stoßweise. Grund dafür ist oft, dass sich Kalk dort nach einer gewissen Zeit ablagert.

Selbst regelmäßiges Putzen reicht nicht immer: Kalkränder gehen mit Essigwasser weg.

 

In regelmäßigen Abständen sollte man etwas gegen die Ablagerungen und unansehnlichen Ränder auf den Armaturen unternehmen. Wenn sich an der Mischbatterie solch ein weißer Rand bildet, sollte man einen feuchten Lappen darüberlegen, den man mit ein paar Tropfen Essig beträufelt. Eine Nacht lang wirken lassen und die Armaturen lassen sich problemlos wieder sauber machen. Genau das gleiche umweltfreundliche Mittel hilft, wenn sich der Brausekopf oder das Sieb am Wasserhahn langsam zusetzt und nur noch aus jeder zweiten Düse Wasser kommt. Die Brause sollte man für mehrere Stunden in Essigwasser legen, danach müssten die Düsen wieder frei sein.

 

 

Immer mal das Absperrventil auf- und zudrehen

Wer rastet, der rostet. Das Sprichwort scheint nicht nur auf Menschen zuzutreffen, sondern auch auf Absperrventile. Aber nur auf einige. Vor allem in den noch unsanierten Häusern können Absperrventile sprichwörtlich Rost ansetzen.

In den WBS 70-Bauten – Buchenweg sollte darum das Hauptabsperrventil für kaltes und warmes Wasser regelmäßig auf und zu gedreht werden. Einmal im Monat reicht, meinen Experten. Allerdings besonders vorsichtig, sollte man bei den vorgehen, ein gar zu kräftiger Dreh schadet.

 

Jedoch wenn das Absperrventil, das meist über dem Waschbecken hinter dem Spiegel oder Spiegelschrank versteckt ist, nicht regelmäßig bewegt wird, setzt sich Kalk im Gewinde ab. Und die Spindel frisst sich fest. Nach einer gewissen zeit läßt sich dann der Absperrhahn weder auf noch zu drehen. Wer dann Wasser in seiner Wohnung abstellen will oder muss, dem bleibt nur der Haupthahn im Keller. Doch dann kommt bei keinem Nachbarn auch nur ein Tropfen aus dem Wasserhahn.

 

 

Heizenergie richtig gespart

Der richtige Dreh am Heizkörperthermostatventil ist bares Geld wert. Die Spareffekte lassen sich beziffern. Wenn die Temperatur nur um 1 °C gesenkt wird, sinken die Heizkosten um 6 %. Heizen Sie nicht für die Umwelt!

Wer falsch lüftet, verheizt sein Geld!

 

Kurze Stoßlüftungen für jeweils wenige Minuten sorgen genauso für frische Luft wie eine ständige Spaltlüftung, bringen jedoch eine erhebliche Energieeinsparung. Die Räume können in der kurzen Zeit nicht auskühlen. Die Thermostatventile bleiben während der Stoßlüftung geschlossen. Überheizte Räume sind ebenso ungesund wie mangelndes Lüften aus übertriebenem Sparwillen. Die empfohlene Raumtemperatur liegt bei 20 °C.

 

Energiesparen und angemessener Heizkomfort schließen sich nicht gegenseitig aus. Ausgekühlte Räume benötigen zum Erwärmen mehr Energie. An kalten Tagen ist deshalb bei Abwesenheit und nachts im Endeffekt ein leichtes Weiterheizen der Räume die kostengünstigere Variante. Nicht nur Heizungen heizen, sondern auch Glühlampen, Herde, Computer und andere Geräte. Menschen strahlen ebenso Wärme ab. Wenn viele Gäste kommen, ist rechtzeitige Drosselung der Heizung angesagt.

 

Ein Wärmestau durch zugestellte, zugehängte oder mit Verkleidungen zugebaute Heizkörper kann zu Heizungsenergieverlusten von bis zu 40 % führen. Dies lässt bereits bei der Innenraumgestaltung vermeiden. Nicht alle Räume benötigen gleich hohe Temperaturen. Beispielsweise reichen im Schlafzimmer, Küche und Diele 15 bis 18 °C aus. Der wärmste Raum sollte bei bedarf das Bad mit 22 °C sein. Luftfeuchtigkeit wirkt sich auf das Temperaturempfinden aus. Trockene Luft wirkt kälter als feuchte Luft. Der wert sollte deshalb zwischen 35 und 65 % liegen. Zimmerpflanzen schaffen ausreichend feuchte Luft.

 

 

Kostenlose Sperrmüllabfuhr

Zusätzliche Betriebskosten verursachen immer wieder Mieter, die regelmäßig ihre alten Möbel und Elektrogeräte im Keller „entsorgen“. Wenn die WBJ hier immer Firmen mit der Räumung beauftragen muss, und der Verursacher nicht ermittelt werden kann, müssen alle Mieter für die Kosten aufkommen.

Der SBAZV holt kostenlos den Sperrmüll ab.

 

Die Sperrmüllentsorgung erfolgt im Rahmen der Abfallgebühr und ist nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. Eine Sperrmüllentsorgung erfolgt nach Anmeldung mit der im Abfallkalender enthaltenen Abrufkarte. Die entsprechenden Angaben sind auf der Karte zu vermerken. Außerdem besteht die Möglichkeit Sperrmüll und Elektrogeräte auf den Recyclinghöfen abzugeben. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.sbazv.de.